Donnerstag, 16. April 2015

Great Women # 19: Dusty Springfield


Barbara/barbarabee hatte seinerzeit den Anstoß für diese Reihe gegeben und damit angefangen, donnerstags in ihrem Blog bemerkenswerte Frauen in Wort und Bild vorzustellen. Da dies eines meiner Lebensthemen ist, habe ich mich gerne angeschlossen.

Die großartige Frau, die ich diesmal vorstelle, würde am heutigen Tag ihren sechsundsiebzigsten Geburtstag feiern: Dusty Springfield. Obwohl seit Jahren tot, gibt es im Netz immer noch Seiten, auf denen die Tage gezählt werden, bis dieser Geburtstag ansteht. Unvergessen also...

Ich selbst werde an diese britische Sängerin immer dann erinnert, wenn ich meine Fotos aus Teenagerzeiten in den Sechzigern anschaue und mein besonderes Augenmerk auf meine ( damals auch oft selbst genähte ) Kleidung lenke: Trug sie Spitze, trug ich auch welche, trug sie Kopftuch und folkloristische Kleider, trug ich auch welche, trug sie indisch angehauchte Stickereien auf Blusen oder Breitripp - Rollis mit Westen....


Eine Stil - Ikone der Sechziger Jahre also! Auch wenn ich ihre Bienenkorbfrisur nicht trug ( und die überlange Glatthaarmähne der Beatlesfreundinnen für mich bevorzugte ), wurde hingegen das mächtige Augen - Make-up mit den falschen Wimpern und dem dickem Lidstrich hemmungslos imitiert.

Aber auch als Sängerin habe ich sie sehr gemocht, denn sie war ein "blue - eyed Soulsinger", eine, die schwarze Musik machte, eine, die Soulsänger in Europa bekannt machte und sich gegen Rassendiskriminierung wehrte - all das lag auch mir damals am Herzen.


Dusty Springfield kommt Mary Isabel Catherine Bernadette O’Brien am 16. April 1939 in London Hampstead zur Welt. Der Vater, ein in der Kronkolonie Indien geborener Buchhalter, die Mutter eine Irin, sind musikalisch höchst interessiert an Klassik & Jazz. Kein Wunder dass sich die junge Mary für die Musik von Cole Porter, Count Basie, Glenn Miller, Duke Ellington oder Peggy Lee interessiert. Nebenher übt das junge Mädchen zusammen mit dem älteren Bruder Dion das Singen in der heimischen Garage und stellt erste Tonbandaufnahmen her. Der Vater überträgt die Musik auch per Radio in die Wohnungen der Nachbarn. Mit elf lässt Mary sogar in einem Schallplattenladen die erste Aufnahme von sich pressen: "When The Midnight Choo Choo Leaves For Alabama" von Irving Berlin.

Ihre Kindheit schildert Dusty später als ziemlich schrecklich: Der O'Briensche Haushalt sei "voller Ambivalenz gewesen... Oberflächlich betrachtet schienen die Dinge normal. Kay O'Brien hielt ihr  Haus makellos sauber, und ihr Mann hatte einen Job in der Stadt." Die Mutter bemüht sich um Selbstbeherrschung, aber oft können sie schon Kleinigkeiten zum Explodieren bringen und dann fliegen die Teller durch die Küche ( auch Dusty wird über ihr ganzes Leben hinweg Spannung derart zu lösen versuchen ). Der Vater schätzt die musikalischen Fähigkeiten der Tochter zwar, doch gleichzeitig untergräbt er ihr Selbstwertgefühl, indem er sie als dumm & hässlich bezeichnet.

Mit Mutter & Bruder an der See
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Direkt nach der Schulzeit in einer katholischen Nonnenschule jobbt sie in einem Plattenladen und kann jeden Song mitsingen, den sie verkauft. Auf eine Zeitungsannonce hin meldet sie sich bei den "Lana Sisters", einer Vokalgruppe, mit der sie u.a. auf Tournee mit Cliff Richard geht und 1960 einen Top - Ten - Titel in Irland hat. 

Dusty ganz links als "Lana Sister"
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Bei Auftritten auf US-Truppenstützpunkten in England bekommt sie Routine, lernt das Handwerk & vervollkommnet ihre Gesangskünste. Sie verlässt die Gruppe aber 1960 schon wieder, um mit ihrem Bruder Dion/Tom Springfield und Tim Field das Folktrio "The Springfields" zu gründen, mit dem sie erste Erfolge in den USA feiert:

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Ihr Künstler-Vorname wird Dusty, der Nachname stammt von der Gruppe: "Ich entschied, jemand anderes zu werden. Und so wurde ich jemand anderes." Sie bleicht ihre Haare und lässt die Person Mary verschwinden, mit der sich bis zum Ende ihres Lebens nicht anfreunden kann. "Ich fühlte mich wie ein hässliches, fettes Kind aus der Arbeiterklasse", sagt sie ein anderes Mal. Auch ihre modischen Extravaganzen sollen ihre Minderwertigkeitskomplexe und ihr Lampenfieber überspielen.

In Nashville entsteht das Album "Folk Songs From The Hills" und in Großbritannien gibt es zwei erfolgreiche Single-Hits: "Silver Threads And Golden Needles" (1962) sowie "Island Of Dreams(1963), bereits im Oktober des Jahres kommt es  aber zur Trennung & Dusty arbeitet an ihrer Solo-Karriere. Schon im November ist ihr ein erster Hitparaden-Erfolg beschieden: "I Only Want To Be With You":



Dusty hat ein ausgesprochenes Gespür für musikalische Qualität & ein musikalisches Gehör ( konnte aber keine Noten lesen! ) und wählt stilsicher durchaus komplexe Songs von Bert Bacharach aus wie "Wishin' And Hopin'" und "I Just Don't Know What To Do"mit denen sie den Sprung in die US - Top - Ten bzw. in die britischen Top - Ten 1964 schafft. 1966 gelingt ihr mit "You Don’t Have to Say You Love Me" erstmals ein Number - One - Hit in Großbritannien. Und auch in den deutschen Charts taucht sie auf - ein vierzehnjähriges Fräulein K. dürfte damals endgültig auf sie aufmerksam geworden sein...



Parallel zu ihrer Gesangskarriere startet sie eine Karriere als Moderatorin von Musiksendungen der BBC wie "Ready, Steady, Go", wo sie durch ein Special 1965 die in Europa wenig bekannten Motown - Stars dem Publikum vorstellen konnte - sicher eine Herzensangelegenheit, denn sie schätzt deren Musik. Weitere Musikprogramme sind "Dusty", "It Must Be Dusty" und "Decidedly Dusty".


1965
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1967 nimmt sie für die James-Bond-Parodie "Casino Royale" den Song "The Look of Love" auf und wird damit für den Oscar nominiert. Auch dies wieder ein Burt- Bacharach - Song...

Dusty & Bert Bacharach
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Mit "I Close My Eyes and Count to Ten" landet sie 1968 auf dem vierten Platz der britischen Charts, ihrem Album "Dusty in Memphis", welches sie dort im gleichen Jahr aufnimmt, ist nur ein mäßiger Erfolg beschieden. Es gehört heute aber zu den "1001 Alben – Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist" . Eingespielt mit amerikanischen Musikern, findet Dusty endlich den "funky backing sound", den sie sich immer gewünscht hat. Sie singt Songs von Randy Newman, Goffin/King & Bacharach/David. Der Titel "Son Of A Preacher Man" ist bis heute unauflöslich mit ihrem Namen verbunden ( Jüngeren  ist er bekannt aus Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" ). 

Mein liebster Song auf diesem Album bleibt aber "The Windmills Of Your Mind"  von Michel Legrand,  im Film "Thomas Crown ist nicht zu fassen" mit Steve McQueen & Faye Dunaway eingesetzt. ( Die zwei melodischen Sätze der Eröffnung stammen übrigens aus der Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur, KV 364 von Mozart! )



"Round
like a circle in a spiral
like a wheel within a wheel
never ending or beginning
on an ever spinning reel
like a snowball down a mountain
or a carnival balloon
like a carousel that's turning
running rings around the moon"
...


So erfolgreich ihre Karriere verläuft, hinter ihrer Maske aus falschen Wimpern & aufgebrezelten Frisuren steckt eine verletzliche, verletzte Kinderseele: Dusty zweifelt immer wieder an ihrem Können & meint, sie sei nicht gut genug, und ist als Perfektionistin unter ihren Musikerkollegen gefürchtet. ( Aber unter all diesen Sixties Girls wie Cilla Black, Lulu, Sandie Shaw war sie die Beste, denn sie hatte ein mehr an Talent & viele Fähigkeiten. ) "Die Gefühle von Unvollkommenheit verfolgten mich mein ganzes Leben", gesteht sie später.
Außerdem irritiert sie ihre Fans, als sie sich 1970 in einem Interview mit dem "Evening Standard" zu ihrer Sexualität äußert. Sie findet die Einmischung in ihr Privatleben unpassend, überfordert aber mit ihrer Äußerung die damalige Gesellschaft. Später meint sie dazu: "Es hat mich extrem verletzt, als die Leute über mich redeten. Ich habe einen gewissen Stolz als Frau, und das beleidigte meine Weiblichkeit.... Ich habe nichts Falsches getan und ich weigere mich, Beziehungen zu erfinden, um den Leuten zu gefallen."

"Was Mary O'Brien schuf, zerstört sie auch: Nachdem sie sich selbst in einen der nobelsten Sterne der Sechziger Jahre verwandelt hatte, führt ihr Mangel an Selbstvertrauen dazu, alles im Alkohol zu ersäufen," schreibt später ihre Biografin Karen Bartlett. Dusty wird immer unberechenbarer, labiler. Eine Schlägerei mit dem Jazz-Schlagzeuger Buddy Rich sorgt für Aufsehen, ihre Bühnenshow leidet. Sie unternimmt einen Suizidversuch und zieht sich schließlich ganz nach Los Angeles zurück. Dort kauft sie sich ein Haus im Laurel Canyon und kümmert sich mehr um Tierschutz - Kampagnen denn um Plattenaufnahmen.
1972 und 1973 entstehen noch die Alben "See All Her Faces" und "Cameo", dann ist eine Pause bis 1978, als "It Begins Again" erscheint. Einen Erfolg hat sie damit nicht.

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Eine schwierige Zeit mit viel Alkohol, Tabletten, Drogen steht Dusty in diesen elf Jahren in der Nähe Hollywoods durch. 1976, nach dem Tod der Mutter, verfällt sie wieder in Depressionen. "Ich bin damit geboren," sagt sie, "mit dieser Sorte Melancholie. Es kommt von meinen irisch- schottischen Wurzeln. Melancholie & Verrücktheit zur selben Zeit." Auch die Mutter hatte immer wieder Alkoholprobleme. "Dancing with Demons" betiteln später Penny Valentine & Vicki Wickham ihre Biografie. Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie in dieser Zeit mit dem Singen ihrer alten Hits in Bars.

Als Lesbe will sie auf keinen Fall "gelabelt" werden und bekennt einmal, sie habe befürchtet, sie sähe aus wie Burt Lancaster. Bekannt werden ihre Affären und Beziehungen zu Frauen in den amerikanischen & kanadischen Communities, und Ende der Siebziger Jahre wird sie zum Idol der Gay-Szene. Ihre Romanzen bleiben ein einziges Durcheinander an Drama, Untreue, Gewalt und Selbstverletzung. Es gibt ruhige Momente, aber in Zeiten psychischer und beruflicher Instabilität verjagt Dusty die Menschen, die sie am meisten liebt.

1982 lernt sie Schauspielerin Teda Bracci auf einem Treffen der Anonymen Alkoholiker kennen. Die  beiden ziehen 1983 zusammen und geben sich eine Art Ehegelübde in einer Hochzeitsfeier, die aber nach kalifornischem Recht nicht anerkannt wird:

1983
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Auch diese Beziehung verläuft stürmisch & es kommt zu tätlichen Auseinandersetzungen, die für beide mit Krankenhausaufenthalten enden. Das Paar trennt sich dann auch innerhalb von zwei Jahren wieder.

1985 kehrt Dusty nach Großbritannien zurück, nimmt auch wieder eine Single auf, erscheint in einer Fernsehshow. Aber erst die Einladung der Pet Shop Boys zu einem Duett mit deren Leadsänger Neil Tennant beim Song "What Have I Done To Deserve This" bringt Dusty Springfield Erfolg:


Der  Titel erreicht Platz 2 der britischen und der US-amerikanischen Charts. Auch die Folgesingle "Nothing Has Been Proved" - sie erscheint im 1988 Soundtrack des Films "Scandal" - erreicht die Top 20, ebenso das vorletzte Album "Reputation". Der Titel "In Private" ist darin enthalten:


Dusty is back!

1993 nimmt sie gar ein Duett mit der alten Sangeskollegin Cilla Black auf ( "Heart and Soul" ) & erreicht damit nach zweijähriger Pause ein weiteres Mal die britischen Charts. 1995 singt sie im Duett mit Daryl Hall den Titelsong des Films "Während Du schliefst", "Wherever Would I Be". Der Titel kommt in die britischen wie deutschen Charts und stammt vom ebenfalls 1995 erschienenen Album "A Very Fine Love", das das letzte Album Dusty Springfields bleiben wird: 

Während der Aufnahmen für dieses Album in Nashville wird Brustkrebs bei ihr festgestellt. Nach Monaten der Therapie scheint sie auf dem Wege der Besserung, hat sogar noch einen Fernsehauftritt, bei dem Alison Moyet und Sinead O´Connor als ihre Backgroundsängerinnen fungieren, nimmt im Studio für den Spot einer Versicherung noch den George- Ira - Gershwin-Song "Someone to Watch Over Me" auf - doch der Krebs kehrt mit neuer Heftigkeit wieder.

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Am 2. März 1999 stirbt „die beste Popsängerin, die Großbritannien je hervorgebracht hat“ ( "New York Times" ) in Henley-on-Thames. Sie sollte an dem Tag aus der Hand der Queen den Order Of The British Empire für ihre Verdienste erhalten. Nur zehn Tage später wird sie in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen. 

Nach ihrer Einäscherung wird die Asche teilweise in Henley-on-Thames beigesetzt und an den irischen Steilklippen verstreut. 


Unzählige Fans begleiten sie auf ihrem letzten Weg und Musikerkollegen wie Elvis Costello, Lulu &  die "Pet Shop Boys". Die zahlreichen Seiten im Netz zeigen, dass sie unvergessen ist.


Dusty Springfield ist für mich eine weiteres Beispiel für eine begabte junge Frau, die zu ihrer Zeit im männerdominierten Musikgeschäft mit ihrer samtenen Stimme, ihrem musikalischen und modischen Gespür bis zur Spitze vorgedrungen ist, dem Druck dort aber aufgrund ihrer - wie auch immer verursachten - psychischen Disposition nicht gewachsen war. Ich habe mich damals sehr gefreut, dass sie von der Gay - Bewegung die Anerkennung bekommen hat, die ihr meiner Meinung nach zustand, und in ihrem letzten Lebensjahrzehnt noch einmal Wertschätzung erfahren hat. Auch ich höre ihre Musik heute noch sehr gerne: Pop at it's best!



Nachtrag: Eine weitere großartige Frauensperson würde heute ihren 80. Geburtstag feiern: die Lyrikerin Sarah Kirsch.

Kommentare:

  1. Danke, liebe Astrid für deine facettenreiche Erinnerung an diese tolle Sãngerin, von der ich eigentlich sehr wenig wusste. Das hat sich jetzt durch deine "Great Woman"- vorstellung ein weiteres Mal geändert.
    LG,
    Monika

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  2. Ich kenne ihre Musik nur durch die 80er bzw. Tarantino. "Son of a preacher man" ist ein großartiger Song. Dank dir werde ich mir die Dame jetzt mal genauer anhören. Und was für ein trauriges Leben... LG mila

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  3. Vielen Dank für die feine Vorstellung. Ich kenne zwar ein paar Titel, wußte aber nicht welche Person sich dahinter verbirgt. Eine tolle Entwicklung zu dieser Zeit, aber wie vieles in diesem Geschäft , ein schwerer Weg..Ich finde es immer wieder extrem wie prägend es für Kinder, vorallem Frauen ist, die von den Eltren keine vorbehaltlose Rückenstärkung, also Selbstvertrauen bekommen.Dadurch müssen sie immer an mehreren Fronten kämpfen.
    demnächst werde ich da noch bewusster hinhören. VG Karen

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  4. Eine großartige Sängerin, von der ich gerne noch mehr gehört hätte.
    Ich finde, liebe Astrid, sie war in ihrer ganzen Unsicherheit doch eine starke Frau.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  5. Was für ein Leben. So traurig, dass die Wurzeln zu so viel Ängsten und wenig Selbstvertrauen in der Kindheit gelegt werden und man sie den Rest seines Lebens nicht mehr los wird.
    glg zu Dir,
    Susanne

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  6. Ach Astrid,
    ich komm mir schon langsam blöd vor. Immer wieder muss ich unter deinen Post über die Great Women schreiben: "Wie immer sehr gut!" Aber es ist eben so. Ich kann mir bald eine Vorlage erstellen, die ich dann immer unter deine Post kopiere ;-) Scherz.
    Also nichts desto trotz, ein tadelloser Beitrag über ein stürmisches Leben. Ich kenne einige Details daraus, aber du hast es komplettiert. Vielen Dank.
    Alles Liebe und viele Grüße
    Christin

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  7. Liebe Astrid,
    du hast ein sehr gutes Händchen, Lebenswege kurz und prägnant in eine Reportage zu fassen - ich bin sehr angetan - wie immer.
    Deine Postings sind mit viel Liebe, Geduld und Überlegung zusammengetragen - und mit sehr gutem Geschmack verschönst du sie - Dankeschön !


    Liebe Grüße - Monika

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  8. Ich liebe ihre Stimme!!!
    Das erste was ich von ihr kannte was son of a preacherman, das hab ich als Teenager auf einem Pfadfinderlager jemanden singen hören und dann nachgeforscht wer das singt. Nach wie vor ist es DAS Lied, das mir sofort einfällt wenn ich ihren Namen höre. Habe dann eine Platte von ihr gefunden udn die dann rauf und runter gehört.
    Alles was nach 80er klingt ist dann nciht merh so meins - ich mag ihre samtige Soulstimme lieber ohne Synthisizer bum bum.
    Danke Astrid, gute Musik begeleitet mich nun durch den Nachmittag!

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    1. Da geb ich dir im Prinzip recht, was die 80er anbelangt. Die Dusty -Titel stehen für mich allerdings für eine schöne Phase meines Lebens, als ich wieder etwas Unabhängigkeit nach dem Mamasein erlangt hatte & wieder öfter tanzen gehen konnte, also etwas mehr Freiheit hatte. Verbunden ist das mit der Erinnerung an zwei sehr, sehr liebe Menschen. Das relativiert...
      LG

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  9. Liebe Astrid,
    das ist so witzig: die Titel kenne ich fast alle aus dem Radio, oder aus irgendwelchen Filmen, nur wusste ich nie von wem sie sind! Dank dir weiß ich es jetzt. Eine tolle Sängerin! Ich habe mal irgendwo gelesen, dass oft Menschen mit schwachem Selbstwertgefühl Bestätigung und Anerkennung im Ruhm suchen und dann doch daran zu Grunde gehen, so wie Marilyn, Amy Winehouse oder auch James Dean. Ich finde das so traurig, dass sie aus dem Teufelskreis nicht rauskommen...!
    Neulich bin ich auf Beate Klarsfeld gestossen, als ich mit Felix für das Geschichtsexamen gepaukt habe und dachte spontan, dass das eine Frauenfigur für deine Reihe wäre. Mit welchem Einsatz und Opferbereitschaft sie sich dafür eingesetzt hat Altnazis in Südamerika aufzuspüren und zu entlarven hat mich echt beeindruckt. Was meinst du?
    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
    Gros bisou
    Sandra

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  10. I close my eyes...., ein wunderbares Lied, mit dem ich sie kennenlernte..., also ihre Stimme und ein paar ihrer Lieder, von ihrem Leben wusste ich bis jetzt gar nichts. Was für ein Auf und Ab... Ein toller Beitrag wieder, ich freue mich jedes Mal drauf. Lieben Gruß Ghislana

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  11. Wieder einmal habe ich den Namen noch nie gehört ;-), macht aber nichts, denn ich fand es sehr interessant, diese Sängerin und ihr Leben nun kennenzulernen. LG Lotta.

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  12. dusty springfield und ihre lieder kenne ich natürlich (mein lieblingslied: son of a preacherman), wie dramatisch ihr leben verlaufen ist wusste ich aber nicht! wieder ein sehr interessanter post über eine besondere frau.
    lieben gruß, susi

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  13. windmills of your mind - wie wunderbar! natürlich gehört dusty springfield auch zu meiner jugend und ihre songs wurden rauf und runter gehört. von ihrem schweren lebensweg habe ich allerdings nichts gewusst und habe deinen beitrag hier voller interesse gelesen.
    liebe grüße, mano

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  14. Gut, dass du an sie erinnerst. Natürlich kenne ich ihre Musik, aber ich habe schon lange nichts mehr davon gehört. Das werde ich mal ändern.
    LG, Ingrid

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  15. Hallo Astrid, erst dachte ich : Dusty wer? Nie gehört, aber beim Anhören kenne ich alle Lieder. Eine tolle Sängerin und Son of the preacher ist sogar eines meiner Lieblingslieder! Danke für Deine tolle "Frauenreihe"! Ich freue mich immer über neue Posts, ich finde Du schreibst sehr informativ und kurzweilig, da macht das Lesen und dabei Lernen richtig Spaß! Liebe Grüße, Laura

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