Donnerstag, 15. September 2016

Great Women # 74: Lale Akgün


Es war mal wieder an der Zeit, an dieser Stelle eine Kölnerin meiner Generation vorzustellen, eine, die mir schon lange ein Begriff ist, denn sie war im politischen Leben der Stadt aktiv. Aber erst in den letzten Jahren habe ich sie wegen ihrer dezidierten Verlautbarungen rund ums Thema "Islam" genauer kennen und schätzen gelernt. Die Rede ist von Lale Akgün, die am Samstag ihren dreiundsechzigsten Geburtstag feiern wird...

Lale Akgün kommt also am 17. September 1953 als älteste Tochter des Zahnarztes Burhan Gözlü und seiner Ehefrau Latife, einer Mathematikerin, in Istanbul zur Welt. Dort ist der Vater stellvertretender Vorsitzender der Ärztekammer, ein bekennender Sozialist & Atheist, der an der sozialen Gestaltung des türkischen Gesundheitswesen beteiligt gewesen ist, weltoffen, gesellig & neugierig, so beschreibt seine Tochter ihn später in ihren Erinnerungen.

Die Mutter ist hingegen überzeugte Kemalistin ( und demzufolge eine überzeugte Anhängerin des Laizismus, trotz ihres Glaubens ) & Republikanerin. Sie ist sehr gradlinig & leistungsorientiert, eine Frau im Sinne Atatürks - "zäh, erfolgreich und gleichberechtigt" - und glaubt immer an die Fähigkeiten ihrer ältesten Tochter ( und an die der fünf Jahre später geborenen zweiten Tochter ). "Sie hatte Ingenieurwissenschaften studiert und später noch Mathematik. Sie hatte einen sehr analytischen Verstand und für jede Problemlage eine Lösung. Meine Mutter wurde vielleicht nur 26 Jahre zu früh geboren, heute sind Naturwissenschaftlerinnen in der Politik ja manchmal sehr erfolgreich – mitunter auch als Bundeskanzlerin." ( Quelle hier )

Die Eltern im Film "Leberkäseland",
dargestellt von Neda Rahmanian & Murathan Muslu
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In der Familie gibt es keine religiöse Strenge. "Dass sie so kurze Haare trägt, hat sie nach eigener Aussage ihrem Großvater zu verdanken. Der habe ihr geraten, die Ohren frei zu halten. Schließlich hätten Frauen dasselbe Recht wie Männer, alles Wichtige zu hören und mitzubekommen. Mit anderen Worten: Ihr eigenes traditionelles Gepäck wog nicht so schwer." ( Quelle hier )

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Bis zum 3. Schuljahr besucht Lale die Grundschule in Istanbul. 1962 nimmt der Vater an einem Kongress in Köln teil und wird dort von einem deutschen Kollegen gefragt, ob er nicht Lust habe, ein paar Jahre mit ihm in seiner Praxis in Moers zusammenzuarbeiten. Der Vater hält dies für eine gute Idee, abenteuerlustig wie er ist, ruft seine Frau in Istanbul an und fordert sie auf, ein paar Koffer zu packen, das Haus abzuschließen und mit den Kindern nach Deutschland zu kommen. Am 12. September 1962 treten sie von Istanbul die Reise in den Norden an, verabschiedet von der großen Familie. Lale selbst ist sehr gespannt, "was das Leben in Deutschland auch bringen mochte." Und weiter: " 'Boah, ist das ein buntes schönes Land', habe ich gedacht. Es war Herbst", erzählt sie, die im Mittelmeerraum keine Laubverfärbungen kennengelernt hat, an dieser Stelle.

Doch die Deutschen treten sehr vorurteilsbehaftet und viel engstirniger als erwartet der Familie aus dem liberalen Istanbul entgegen. ( Über diese Zeit mit den teilweise sehr skurrilen Konfrontationen der unterschiedlichen Mentalitäten wird Lale Akgün 2008 einen Roman veröffentlichen, der auch den Plot für den Film "Leberkäseland" abgibt, den die ARD 2015 gezeigt hat. )
Ich habe immer meinen Spaß daran, wenn der Blick durch eine ganz andere Brille auf das Vertraute geworfen wird, zumal ich diese muffige Bundesrepublik ja ebenfalls in jenem Alter erlebt habe und zur gleichen Zeit einen, wenn auch kleineren, Kulturschock verarbeiten musste, da es mich 1961 von der Provinz in die Bundeshauptstadt verschlagen hatte. Alleine ihre Darstellung der katholischen Volksschule, in die Lale nach ihrer Ankunft in Moers, einen Tag nach ihrem 9. Geburtstag, eingeschult wird, hat für manches Déja vu bei mir gesorgt. Und sie beweist, dass zu jener Zeit die Türkei sehr viel fortschrittlicher als die Bundesrepublik war, denn dort gab es keine konfessionellen Schulen, geschweige denn eine religiöse Unterweisung in derselben.
Die lebhafte Lale bezeichnet später Reden als ihr "Lebenselixier" und lernt mit Hilfe eines deutschen Lehrers gerne & schnell die neue Sprache ( die sie später als ihre Heimat bezeichnen wird, ebenso wie die türkische Sprache ), so dass sie sich bald im neuen Umfeld an der Kommunikation beteiligen kann. Als die zwei Jahre in Deutschland im Sommer 1964 um sind, verlockt den Vater ein weiteres attraktives Stellenangebot zu einem Umzug nach Reikjavík. Doch seine Frau zieht da nicht mit.

"Es war aber so, dass Papa noch keine große Lust verspürte, seine gerade begonnene Welttournee zu beenden." Und nach einem Sommerurlaub in der Türkei kehren sie alle wieder nach Deutschland zurück...

Parteibuch
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Lale legt nach einer in Deutschland üblichen Schullaufbahn 1972 das Abitur ab und nimmt in an der Philipps-Universität in Marburg ein Studium der Medizin, Völkerkunde und Psychologie auf, welches sie 1981 als Diplompsychologin abschließt. Während dieser Zeit stirbt ihr Vater ( 1976 ), und sie nimmt die deutsche Staatsangehörigkeit an ( 1980 ). 1981 tritt sie in den Dienst der Stadtverwaltung Köln ein, wo sie in der Jugendhilfe & Familienberatung tätig ist.

Und 1982 wird sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, geprägt von den Einstellungen ihres Vaters: "Die Politik war bei uns zu Hause immer Thema, und zwar unter den Aspekten der Sozialdemokratie: Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität. Mein Vater hat sich neben seiner Arbeit als Zahnarzt sehr um die sozialen Belange seiner Mitmenschen gekümmert. Und Freiheit war für ihn immer auch Freiheit des Andersdenkenden. Wobei er nichts dagegen hatte, wenn die Leute seiner Meinung waren, er hat gerne für seine Sache missioniert." ( Quelle hier )

Ahmet, Lale & Feride Akgün
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Von 1984 bis 1987 promoviert sie an der Universität Köln im Bereich Ethnopsychologie mit dem Thema "Zur Anwendung von nonverbalen Intelligenztests bei türkischen Grundschulkindern" bei Prof. Dr. Eno Beuchelt und darf sich nun Dr. rer.nat. nennen. Für diese Arbeit sind Untersuchungen in Kölner Grundschulen notwendig. Und an einer dieser Schulen lernt sie Ahmet Akgün kennen, der als Religionslehrer arbeitet. 1987 heiraten sie im Standesamt des Kölner Rathauses. 1989 kommt die gemeinsame Tochter Feride zur Welt.

Ihren Mann charakterisiert Lale Akgün als loyal, humorvoll, wahren Demokraten & Verfechter der Gleichberechtigung, der sich mit ihr die Arbeit im Haushalt & der Kindererziehung teilt ( und einen, der ihr später in ihrer Berliner Zeit den Rücken frei halten wird ). Er ist & bleibt ihr wichtigster Gesprächspartner & härtester Kritiker.

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In jenen Jahren bildet sie sich auch weiter in Gesprächspsychotherapie und analytischer Familientherapie.

Damit ist sie auch qualifiziert für die stellvertretende Leitung der Familienberatung der Stadt Köln, und sie arbeitet mit an einer Einführung neuer Verwaltungsstrukturen im psycho-sozialen Bereich. Von 1997 bis September 2002 leitet sie dann das dem nordrhein-westfälischen Sozialministerium unterstellte Landeszentrum für Zuwanderung (LzZ) in Solingen, einer bundesweit einmaligen Einrichtung, deren Ziel die Förderung von gesellschaftlicher und politischer Gleichstellung von Migranten ist. 1998 erfolgt ihre Approbation als Psychotherapeutin. Gleichzeitig arbeitet sie als Lehrbeauftragte der Universität Köln im Bereich Interkulturelle Pädagogik.

Im Gespräch mit Fatih Cevikkollu
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Seit 2001 Mitglied des Unterbezirksvorstandes der SPD Köln, wird sie 2002 direkt gewählt als Abgeordnete des Wahlkreises Köln II für den deutschen Bundestag. Auch bei der Bundestagswahl 2005 erreicht sie 43,8 % der Erststimmen. Ihre große Stärke ist, dass sie gerne mit Menschen in Kontakt kommt und jede Gelegenheit, mit den Bürgern ihres Wahlkreises zusammenzutreffen, nutzt, z.B. bei ihrem beliebten Südstadt-Talk „Lale trifft“, wo sie mit interessanten Persönlichkeiten der Stadt über bürgernahe Themen diskutiert.

Und weiter: "Meine große Schwäche im Privatleben ist zugleich eine Stärke in der Politik: Ich mag klare Entscheidungen und kann es nicht ertragen, wenn man rumdruckst und auf Zeit spielt." ( Quelle hier )

Neben ihrem Schwerpunkt als Europapolitikerin ist Lale Akgün in ihrer Fraktion ( natürlich ) zuständig für die Integration. Da ist ihrer Meinung nach viel falsch gelaufen. Zum Beispiel, dass nach Deutschland vermehrt Menschen aus bildungsfernen Schichten zugewandert sind. „So ist heute bei den meisten Deutschen das Wort Zuwanderung gleichbedeutend mit schlecht ausgebildet, spricht schlecht deutsch etc.", lautet ihre Analyse.

Von 2007 an ist sie auch im  Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion. Als sie bei der Bundestagswahl 2009 ihren Wahlkreis an den CDU-Kandidaten verliert und auf der Landesliste der SPD Nordrhein-Westfalen nicht ausreichend abgesichert ist, scheidet sie allerdings aus dem Bundestag & der aktiven Politik aus. 

Da hat sie schon längst ihr Talent als Schriftstellerin entdeckt und im September 2008 ihren Bestseller „Tante Semra im Leberkäseland“ veröffentlicht, gefolgt von „Der getürkte Reichstag“ ( 2010 ) und dem Sachbuch „Der Aufstand der Kopftuchmädchen“ ( 2011 ), das der Frage nach einem aufgeklärten Islam nachgeht. 

"Für mich ist es ( das Kopftuch, Erg. durch mich ) ein Zeichen der Frauenunterdrückung, Frauen werden zu Soldatinnen des politischen Islam gemacht. Aus dem Koran ist nicht abzuleiten, ob und wie Frauen ein Kopftuch tragen müssen. Anfang des Jahres gab es in der Presse ein Foto von mir, beim Beten hinter der Imamin der muslimischen Gemeinde Rheinland, ohne Kopftuch, aber dafür gemeinsam mit Männern. Das war für die Orthodoxen zu viel. Es gab einen Shitstorm, der mehrere Tage anhielt. Aber ich stehe dazu: Frauen dürfen Imamin (Vorbeterin) werden, Männer und Frauen dürfen zusammen beten, und die Frauen müssen beim Beten kein Kopftuch tragen. Wir müssen auch in Deutschland anfangen, viel mutiger aufzutreten." ( Quelle hier )

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Und an anderer Stelle: "Ich bin immer der Meinung gewesen, dass der Staat eine Äquidistanz* zu allen Religionen haben muss, d.h. der Staat kann nicht die eine Religion gegenüber einer anderen bevorzugen. Ich glaube auch, dass die Benennung christlicher Symbole als Zeichen des Abendlandes auch der Versuch war, diese Äquidistanz zu umgehen. Deswegen bin ich der Meinung, wenn wir schon sagen: keine religiösen Symbole in der Klasse, dann müssen auch alle religiösen Symbole aus der Klasse raus." 

Den Vorwurf der Nestbeschmutzerin muss sie sich von nun immer häufiger anhören ( "Damit kann ich leben." Quelle hier ), denn Lale und ihr Mann sind gläubige Muslime und dazu aktiv in der muslimischen Gemeinde Rheinland, vertreten aber eine ganz andere Position als die in der Bundesrepublik als Gesprächspartner hofierten Verbände:

" 'Der Islam in Deutschland braucht endlich ein neues Gesicht: liberal und wirklich tolerant.' Die Medien förderten jedoch ganz andere, nämlich orthodoxe Moslem-Verbände: zumal den „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ und den „Islamrat“ – deren Sprecher tatsächlich schon durch jede Talkshow wanderten. 'Dabei vertreten beide Verbände vielleicht 50 000 von drei Millionen Muslimen in Deutschland. Die große Mehrheit dagegen ist liberal, organisationsscheu und daher weder repräsentiert noch sichtbar.' " ( Quelle hier )

DITIB - Zentrale in Köln
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Noch mehr Feinde macht sie sich, als sie im Oktober 2011 darauf aufmerksam macht, dass die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DİTİB) dem türkischen Regierungschef untersteht und kritisiert, dass die DİTİB völlig intransparent agiert ( was von der türkischen Regierung beabsichtigt ist, denn es soll türkische Innenpolitik in der Bundesrepublik betrieben werden ).

Auch weist sie darauf hin, dass der "Zentralrat" finanziert wird von "stockkonservativen Förderern in den Golfstaaten" und der "Islamrat" von der antisemitisch-islamistischen Milli-Görüs-Bewegung der Türkei.

Ganz ihrer Meinung bin ich, wenn Lale Akgün die Situation in den Schulen meines Bundeslandes moniert, denn hier wird derzeit ein bekenntnisorientierter Islamunterricht unter Führung der Islamverbände eingeführt. Dadurch können die Verbände einem Lehrer die Lehrerlaubnis erteilen oder entziehen und so Einfluss auf seinen Unterricht und seine Lebensführung nehmen ( Gesetz vom 30.12.2011 ) - ein Rückschritt ohnegleichen, sollte doch eher Säkularisierung das Ziel hierzulande sein.

Dabei ist Lale Akgün ihre Religiosität wichtig ( "Glaube ist für mich, was meiner Seele gut tut". Und ihre Lieblingssure ist: "Gott ist mir näher als meine eigene Halsschlagader."  ).

"Ich möchte auf Gott vertrauen, mal im Koran lesen und in den schweren Stunden, die zu jedem Leben gehören, im Gebet Kraft finden. Aber deshalb bin ich noch lange nicht bereit, mir von orthodoxen Gelehrten jedes Detail meines Lebens vorschreiben zu lassen, zum Beispiel, dass ich kein Hanuta essen darf, weil bei der Herstellung Aromen eingesetzt werden, die geringste Spuren von Alkohol enthalten." ( Quelle hier )

Ahmet & Lale Akgün beim Protest
gegen Erdogans Wahlkampfauftritt in Köln am 25.05.2014
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Seit dem missglückten Putsch in der Türkei, in der Erdogan "seinen Kampf gegen Demokratie zu einem Kampf für die Demokratie deklariert" hat, erhebt Lale Akgün immer wieder ihre Stimme: "Was sind das für Demokraten, die immer mehr Rechte eindämmen, die auch sogar hier in Deutschland Andersdenkende beleidigen, verfolgen. Von Demokratie kann keine Rede sein." ( Wie berechtigt ihre Ausführungen sind, zeigt ein Papier des NRW - Innenministeriums, das bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Posts 37 Übergriffe dokumentiert. )  Nach Meinung Lale Akgüns wird der türkische Politiker weiter demokratische Rechte einschränken und viele in Deutschland würden dies auch unterstützen, weil "es der große Führer befiehlt".

Auf die Frage, ob sie manchmal Angst habe angesichts ihrer Gegner auf allen Seiten, antwortet sie: "Nur vor Mäusen."....

Zuletzt scheint sie mir noch aktiver denn je zu sein ( frau schaue sich einmal die Liste ihrer Auftritte auf ihrer Website an! ) und immer wieder kommt sie in Zeitungen und Zeitschriften zu Wort, so dass ich mich manchmal frage, wie sie das macht, denn Lale Akgün ist momentan auch noch als Leiterin der Stabsstelle „Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung“ in der Staatskanzelei des Landes NRW tätig. Die Kraft für ein derart stressiges Leben, welches sie in regelmäßigen Abständen zwischen Köln und anderen Orten hin und her pendeln lässt, kommt daher, dass sie "überall schlafen kann.“ Sie regeneriert sich im Flieger, im Zug, im Auto, in jedwedem Hotelbett. Außerdem lebt sie gesund, raucht & trinkt nicht.

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Verwurzelt ist sie in ihrer Stadt, ihrem Veedel. Und die Frage, ob sie als Rentnerin in die Türkei zurückzugehen gedenke, empfindet sie als Zumutung: "Da bekomme ich einen roten Hals: Erstens ist das Altenteil sowieso nichts für mich, zweitens bin ich da noch meilenweit von entfernt, und zum Dritten lebe ich seit über 50 Jahren in Deutschland ... Liebe Journalisten, wenn Sie es sich richtig mit mir verscherzen wollen, stellen Sie bitte diese Frage!" ( Quelle hier)

Und das ich hier mit ihr im Schatten des Domes leben darf, empfinde ich als Bereicherung ( auch wenn sie diesen Begriff eigentlich nicht ausstehen kann )...


Doğum günün kutlu olsun, Lale Akgün!






* Äquidistanz = gleicher ideologischer Abstand zu anderen politischen Akteuren

Kommentare:

  1. eine bemerkenswerte frau! astrid, ich liebe deine frauenkolumne, auch wenn ich nicht immer schaffe, jede einzelne zu lesen. danke, dass du dir die arbeit antust, ich finde die lektüre immer sehr bereichernd!
    lg aus wien, kathrin

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  2. Ein schöner und sehr interessanter Post.
    Lieben Gruß
    Katala

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  3. ein Mut machendes, Hoffnung schöpfendes Frauenporträt - ich wünschte mir viele, viele Menschen mit solch einer Gesinnung!!!
    herzliche Grüße

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  4. Eine bewundernswerte Frau! Ja, davon brauchen wir noch mehr! Danke, dass Du uns Lala Akgün vorgestellt hast.
    Liebe Grüße
    ANdrea

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  5. Das ist eine Frau, die mir mal wieder sehr gefällt. Ich habe einige Arbeitskolleginnen, die ähnlich sind. Und sich ihr Leben bei uns aufgebaut haben. Selbstbewusst und liebenswert, nicht immer angepasst, aber ich mag sie so!
    Toller Bericht,
    Andrea

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  6. Eine sehr mutige Frau,die mir sehr gefällt in unserer heutigen Zeit!
    Vielen Dank auch für die vielen interessanten Frauenporträts.
    Liebe Grüße RIKA

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  7. Jaa, viel Glück und viel Segen dieser tollen, klugen Frau!
    Und Dir wieder vielen Dank für das tolle Portrait, liebe Astrid!
    Lieben Lisagruß!

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  8. Ja, ich habe Lale nur mal im Vorübergehen gelesen aber es hat mich nicht so seh angesprochen. Kann dir auch nicht sagen, warum.

    Die Sache mit den Niqab usw. nun man wird sehen und ich habe die Befürchtung, nein, ich lass es lieber.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Liebe Astrid,
      da habe ich mich wohl nicht so genau ausgedrückt.
      Ich habe ein Buch von Lale mal im Buchladen angeschaut.
      Niqab die Diskussion der Verscheierung gefällt mir nicht, das im Bezug auf das Kopftuch.

      Ja doch mit ist es nicht wohl mit dem Niqab, was das wohl noch auf uns zukommen wird.

      Habe ich mich jetzt klarer ausgedrückt?

      LG Eva

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    2. Lale Akgün hat als liberale, moderne Muslima doch einen klaren Standpunkt zur Verschleierung der Frau und vertritt das auch in ihrem Buch ( daraus habe ich ja auch im Post zitiert ) und in sämtlichen anderen Veröffentlichungen und in Diskussionen. Hast du den Eindruck, dass sie für den Niqab eintritt? Dann ist das ein Missverständnis.
      Gute Nacht!

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  9. Habe manchmal was von ihr in Interviews gelesen oder gehört. Sie nun mal so in ihrem Zusammenhang kennenzulernen, ist toll. Eine Frau, die einen anzieht mit ihrer Energie und ihren Überzeugungen. Und die gerade heute soviel zu sagen hat. Danke dir einmal mehr für deine gelungenen Frauenporträts, liebe Grüße Ghislana

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  10. Da habe ich mich aber sehr gefreut über den Bericht! Eine tolle Frau, die ich zwar noch nicht persönlich kennengelernt habe, deren Ehemann ich aber gut kenne und schätze, da wir demselben Kollegium angehören :-) Gerade diese Woche erst haben wir unter der Federführung unseres Islamkunde- und Türkischlehrers eine sehr schöne Feier anlässlich des Opferfestes gefeiert.
    Dir einen schönen Abend!
    LG Olivia

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  11. Ein tolles Porträt, liebe Astrid! Da habe ich doch glatt meine frühherbstliche "leseträgheit" überwunden. Sehr gut recherchiert und dargestellt! Danke sehr :-)

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  12. Lale Akgün war mir natürlich ein Begriff. Auch den Film habe ich gesehen. Dennoch danke ich dir für dieses gelungene Portrait. Liebe Grüße.

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  13. Wieder was dazu gelernt!!:-)
    Von Lale Akgün kannte ich bisher nur den Namen, und das verfilmte Buch.
    Deine Frauenporträts sind jedesmal eine Bereicherung und es war mal wieder an der Zeit nicht nur still zu lesen, sondern dir auch dafür zu danken.
    GLG, Monika

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  14. Eine tolle Frau!! Wieder mal so klasse dein Portrait liebe Astrid! ♥
    Liebste Grüße und gute Nacht
    Christel

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  15. Schön, wenn man moderne freiheitsliebende muslimische Frauen zu Wort kommen lässt. Mir erschienen diese Stimmen in den letzten Monaten zu wenig beachtet, dabei gibt es doch so viele. Und die europäischen Feministinnen haben diese muslimischen Frauen doch sehr im Regen stehen lassen. Gut, dass du sie hier vorstellst. Lieben Gruß

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    1. Das kann man so nicht sagen, jedenfalls für uns hier in Köln stimmt das nicht. Es gibt allerdings große Unterschiede im Standpunkt zwischen den alten Frauenbewegten, zu denen ich mich auch zähle, und den jüngeren. Viele haben - das kann man eigentlich generell sagen - einfach keine Kenntnis historischer Entwicklungen. Deshalb bei mir diese Reihe...
      LG

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  16. Das hast Du wieder genial getroffen. Das Buch von Tante Semra habe ich mit großem Vergnügen gelesen, vor allem, weil uns da schön der Spiegel vorgehalten wird. Das ist so was mit dem Kulturschock!?
    LG
    Magdalena

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  17. Danke für das Portrait von Lale Akgün - mir gefällt diese fortschrittliche Frau ungemein & ich wünsche ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute!

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  18. eine bemerkenswerte starke Frau..
    leider gibt es viel zu wenige dieser Art
    danke für das Portrait
    liebe Grüße
    Rosi

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  19. Mit großem Interesse gelesen. Finde immer toll, wennn jemand so klare Haltung zeigt. Dein text zeugta aber auch wie grundsätzlich prägend die familiäre Kindheit für das denken und fühlen ist.
    Viele Grüße Karen

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  20. Hui, wieder ein tolles Porträt einer starken Frau. Ich glaube nicht, dass ich unbedingt in allen Punkten mit ihr übereinstimme (ich habe sehr überzeugte, selbstbestimmte Kopftuchträgerinnen kennen gelernt, so dass ich dieses Stück Stoff nicht nur als Unterdrückungswerkzeug sehen kann), aber das muss ja auch nicht sein - argumentationsreiche Diskussionen um kontroverse Themen sind ja am Ende des Tages das, was uns alle voranbringt. Und ich habe das Gefühl, dass das mit Lale Akgün sehr gut möglich sein dürfte.

    Hach, es juckt mich so sehr in den Fingern, Biographien zur Hand zu nehmen und selbst mehr über Frauenleben zu lesen. Es ist so toll zu merken, wie dein Blog mich auf Ideen bringt und Horizonte erweitert. Danke, einmal mehr. :)

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

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