Donnerstag, 21. September 2017

Great Women # 115: Lona Rietschel


Sie erfand die erfolgreichsten deutschen Comic-Figuren. Und dennoch dürfte sie nur ausgesprochenen Comicliebhabern in unserem Land ein Begriff sein, denn in ihrer erfolgreichsten Zeit galt es, im Hintergrund zu bleiben. Die Rede ist von Lona Rietschel, der Erfinderin der Abrafaxe, mit denen die ganze DDR einstmals ins Ausland "reisen" konnte. Heute kann sie ihren 84. Geburtstag feiern.
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Ilona "Lona" Rietschel kommt am 21. September 1933 in Reppen, dem heutigen Rzepin, zwanzig Kilometer von Frankfurt an der Oder entfernt, zur Welt.

Schon als Kind zeichnet sie gerne Fortsetzungsbildergeschichten mit ihrem Teddy als Helden. Als Vorbild & Anregung dienen ihr kleine gezeichnete Werbeheftchen diverser Spielzeughersteller mit kleinen Geschichten, die es damals wohl kostenlos gab. 

All diese frühen Zeichenwerke muss sie zurücklassen - ebenso wie ihre neuen Schulbücher für die Mittelschule, die sie besuchen soll, was sie noch später sehr bedauert -, als sie mit ihrer Mutter & Großmutter Hals über Kopf ihr Zuhause vor den heranrückenden russischen Truppen in Richtung Berlin verlassen muss. In den letzten Kriegswochen erreichen sie am Bahnhof Gesundbrunnen die völlig zerbombte Stadt, geraten in das Chaos der Fliegeralarme und kommen schließlich in der Wohnung einer Cousine unter. Auch als Kind ist Lona völlig eingebunden in die Sorge um das Allernötigste zum Leben im Nachkriegsdeutschland.

Mode gibt es in dieser Zeit des Aufbaus gar nicht, höchstens Kleider aus Zellwollstoff, die "wenn man sie wusch, nur noch halb so groß waren. (... ) Und da kommt eine und möchte 'Modezeichnerin' werden", erinnert sie sich an ihren Besuch bei der Berufsberatungstelle.

Die schicken sie zur "Fachschule für Textil und Mode" in Berlin - Friedrichshain, wo Lona 1949 die Aufnahmeprüfungen erfolgreich ablegt, ein Stipendium von 125 Mark erhält und in die Modegrafikklasse aufgenommen wird. Die Ausbildung ist sehr umfassend & fundiert, hat künstlerische Schwerpunkte wie perspektivisches & Aktzeichnen sowie Farblehre, beinhaltet Kunstgeschichte & Kostümkunde sowie Fremdsprachen und darüberhinaus Schneidern, von der Schnitterstellung bis zum Nähen.

Doch Lona will lieber "Lustiges, Bewegtes und Karikiertes" zeichnen und wechselt nach drei Jahren an die Westberliner "Meisterschule für das Kunsthandwerk" in die Klasse für Zeichentrick. Sie ist begeistert von den Zeichentrickfilmen Walt Disneys, die sie in West-Berlin sehen kann, und von den Micky-Maus-Heften, die ab 1952 in Deutschland erhältlich sind und die sie sich alle kauft, auch wenn 75 Westpfennig für sie sehr viel Geld sind.

Weniger begeistert ist Lona vom Unterricht an der Schule, an der der zuständige Lehrer nur einmal pro Woche nach seinen Schülern schaut und ein Kommilitone, der Filmvorführer am British Council ist, den Studierenden das Meiste beibringt. 1954 hat sie die Nase voll und geht nicht mehr hin. Stattdessen nimmt sie Kontakt mit der Trickfilmabteilung der DEFA in Babelsberg auf. Doch als die nach Dresden übersiedelt, mag Lona ihre Mutter nicht alleine lassen und bleibt in Berlin. Auch die Tatsache, dass sie in Kurt Rietschel, damals DEFA - Zeichner, einen Partner gefunden hat, der als Tierzeichner in Berlin gute Aufträge bekommt, hält sie in der Stadt.

Sie verdient ihren Lebensunterhalt als Ausstellungsaufsicht, in einer Drogerie und schließlich als Modellschneiderin an der "Hochschule für Bildende Künste" in Berlin - bis ihr zufällig über ihren Mann Kurt die Telefonnummer des Zeichenateliers der Bilderzeitschrift "MOSAIK" in die Hände fällt...

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Als sie dort anruft, fordert Johannes Hegenbarth ( Hannes Hegen ), der Erfinder der "Digedags", sie auf, mit ihrer Mappe in Karlshorst in der Waldowallee vorbeizukommen.  Hegenbarth scheint erstaunt zu sein über die Zeichenkünste der jungen Frau, hat aber vorerst keinen Platz für sie in seinem Kollektiv.
"Für die Gründung seines „Mosaik“ hatte Hegenbarth unbewusst das richtige Zeitfenster gewählt: Der „Neue Kurs“, der nach dem Aufstand des 17. Juni und dem Tod Stalins 1953 eine politische und wirtschaftliche Liberalisierung in der DDR versprach, eröffnete für kurze Zeit auch Kunst- und Kulturschaffenden neue Spielräume. In diesen Freiraum hinein wurden die Digedags geboren. " (... ) "Bereits im Frühjahr 1955 war mit „Atze“ die erste Comic-Zeitschrift der DDR erschienen. Trotzdem musste auch Hegenbarth mit seiner Idee für das „Mosaik“ anfangs gegen öffentlichen Widerstand kämpfen." ( Quelle hier )
"Johannes Hegenbarth war seiner Geisteshaltung nach eher ein Vertreter des 19. Jahrhunderts und keineswegs ein Anhänger der Moderne. Mit amerikanischen Superman- Comics konnte auch er wenig anfangen. Insofern kamen hier das ideologische Anliegen der DDR und sein Interesse an zeichnerisch wie textlich niveauvollen Comic-Geschichten zusammen", so Verleger und Comic-Liebhaber Mark Lehmstedt an dieser Stelle.
Was die künstlerische Freiheit anbelangt, wird sich Lona Jahrzehnte später so äußern:
"Wir hatten einen Chefredakteur, der aufzupassen hatte. Wir haben schon so gearbeitet, dass uns keiner am Zeug flicken konnte. Wir wussten doch, wo wir leben. Unser Kniff war, dass wir unsere Geschichten nicht in der Gegenwart spielen ließen, wir haben auf vergangene Zeiten zurückgegriffen. Der Zentralrat der FDJ hatte Hegenbarth erklärt: Wir sollen Wissen vermitteln. Kulturgeschichte als Comic aufzuarbeiten, das war der Weg, nicht irgendwie Quatsch zeichnen." ( Quelle hier 
Aber erst als Nikol Dimitriadis vor dem Mauerbau in den Westen gegangen ist, bekommt Lona ihre Chance: Am 1. Mai 1960 fängt sie bei "Mosaik" an, zunächst als Coloristin, dann zeichnet sie Figuren, die Edith Hegenbarth entwickelt hat, nach und macht die Urlaubsvertretung (zusammen mit "Opa" Hegenbarth ), während das ganze Kollektiv verreist ist.

Das Mosaik - Kollektiv in Karlshorst, ganz links Lona
Lona fühlt sich in dem Kollektiv wohl. "Ich fand es reizvoll, mich in die Figuren hineinzuarbeiten und ihnen Mimik und Charakter zu geben." Und es dauert nicht lange, und sie darf die ersten Figuren auf die von Hegenbarth locker skizzierten Bilder zeichnen & ausarbeiten ( Hegenbarth und der Textautor Lothar Dräger sind für die Geschichten verantwortlich ).
"Wir waren ja bloß vier. Hegenbarth selbst gab die Gestaltung der Seiten vor, dann gab es die Spezialisten für die Architektur, die Hintergründe und die Menschen. Ich war immer für die großen Figuren zuständig."
Für Lona beginnt eine schöne Zeit: "Das hat sehr viel Spaß gemacht, im Karlshorster Kollektiv zu arbeiten. Wir haben uns alle gut verstanden. Waren wie eine große Familie."

Und zu einem sozialistischen Kollektiv gehören auch immer Bildungsreisen: Bulgarien, Rumänien, Tschechoslowakei, die große Sowjetunion lernt die junge Zeichnerin so kennen.

Wie in jeder guten Familie gibt es allerdings auch Zwist: Obwohl das Heft im Kollektiv entsteht, ziert den Titel lange Jahre nur der Name des künstlerischen Leiters: "Mosaik von Hannes Hegen". Ab 1961 steht dann im Impressum "Gestaltet im Mosaik-Kollektiv". So ist auch nachvollziehbar, dass sich langsam Unzufriedenheiten aufbauen...

Über den Privatmenschen Lona Rietschel ist aus jener Zeit wenig in Erfahrung zu bringen, außer dass sie mit ihrem Mann Kurt, der als Grafiker für den Berliner Tierpark arbeitet, ab 1964 die Dekorationen für die beiden jährlichen Tierparkbälle in der Cafeteria des Zoos ( die zwecks "fundraising" veranstaltet werden ) anfertigt. Für den Winterball gestalten sie Jahr für Jahr ein anderes Biotop unserer Erde, im Sommer lassen sie Elefanten tanzen usw. - alles Arbeiten, die neben ihrem Hauptberuf abends & am Wochenende erledigt werden.

Und dann fertigt die private Lona Rietschel in einem wöchentlichen Kunsthandwerkszirkel wunderschönen Emailleschmuck in Cloisonné - Technik nach eigenen Entwürfen, der sich mit dem mir aus dem Jugendstil & Art Deco bekannten Schmuckstücken durchaus messen kann...

Das letzte Digedags - Heft von 1975
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Ende 1973 bittet Hegenbarth "aus persönlichen Gründen" zum 1. Juli 1975 seinen Vertrag mit dem Verlag "Junge Welt" zu kündigen. Nach 18 Jahren möchte er künstlerisch kürzer treten und jährlich nur noch sechs Hefte zeichnen. Unter ökonomischem Gesichtspunkten kann der Verlag dem nicht entsprechen. Als die SED noch verlangt, die Comics politischer zu gestalten, kommt es zum Bruch. Der Verlag bietet zwar noch bis zu einer Million DDR-Mark für die Rechte an den Digedags an ( und baut auch sonst goldene Brücken ), doch Hegenbarth stellt das Heft komplett ein und zieht sich völlig enttäuscht, auch von seinen Mitarbeitern, zurück.

Denn schon vor dem endgültigen Aus hat es Sondierungen des Verlages unter den Mitarbeitern des Kollektivs in Bezug auf eine Neugestaltung des Heftes gegeben - schließlich sind ja alle anderen seit 1957 Angestellte der "Jungen Welt", werden von ihr bezahlt und ihre Existenzgrundlage basiert auf dem monatlichen Erscheinen des Heftes. Lona bedauert den Bruch allerdings bis heute, verdankt sie Johannes Hegenbarth doch sehr viel.

Das Mosaik - Zeichnerkollektiv verlässt also 1975 die Karlshorster Villa, zieht ins Verlagsgebäude an der Mauerstraße und entwickelt dort ein neues Konzept für ein neues Mosaik-Heft. Im Januar 1976 kommt dieses erste Heft mit den Abrafaxen als Haupthelden auf den Markt. Hegenbarth empfindet das als unverzeihlichen Verrat.

Er reagiert darauf, indem er urheberrechtliche Ansprüche geltend macht. Ein Gutachten zur presse- und urheberrechtlichen Situation kommt allerdings zu dem Schluss, dass er zwar die Verwendung der von ihm erfundenen Figuren, aber nicht die Weiterführung des "Mosaik" in neuer Form verbieten kann.
Entwürfe von Lona für die neuen Figuren (1975)
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Lona gebührt der Ehrentitel, an der Wiege der neuen Helden der bis heute erfolgreichsten monatlich erscheinenden Comic-Serie gestanden zu haben:

Sie entwickelt die Kobolde Abrax, Babrax und Califax, die sie zusammen mit Lothar Dräger ersonnen hat, zeichnerisch ganz alleine. Durch ihren schwungvollen und zugleich liebenswerten Strich wird sie nun zur stilprägenden Zeichnerin für die Comiczeitschrift.

Für die Zeichnerin ist das Mosaik - Heft übriges mehr als ein Comic. Sie findet den Begriff "Bildergeschichte" zutreffender, denn die im Mittelpunkt der Hefte stehenden Figuren übernehmen die Vermittlung von Wissen und Kulturgeschichte an die Heranwachsenden in dem Maße, wie es im Westen Asterix oder Timm und Struppi tun. Die Leser sind begeistert, vor allem, weil die historischen Geschichten nicht politisch-ideologisch durchtränkt sind. Trotz Millionenauflage sind die Hefte oft schon kurz nach Erscheinen ausverkauft. 

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Die ersten Jahre läuft es noch gut mit dem neuen Heft, doch nachdem der Chefredakteur Wolfgang Altenburger das Kollektiv verlässt, verschwindet auch die bis dahin gepflegte Kultur des sorgfältigen Einarbeitens neuer Mitarbeiter in den Stil des Heftes. Auch die politischen Umwälzungen künden sich langsam an. Nach der Wende wird der Verlag "Junge Welt" als staatliche Verlag der Liquidation unterzogen. Die Angestellten werden als "parteinah" abgestempelt. Bis heute verletzt die Zeichnerin diese pauschale Diskreditierung, denn sie ist nie Mitglied der SED gewesen...

Die Anwältin, die mit der Auflösung  des Verlages beauftragt ist, ist selber großer Abrafax - Fan und sucht deshalb nach neuen Überlebensmöglichkeiten:

Wolfgang Altenburger, der ehemalige Chefredakteur des Heftes, bekommt schließlich Kontakt zum Westberliner Werbefachmann Klaus D. Schleiter. Und der zeigt sich interessiert, sichert sich die Rechte an den Abrafaxen und übernimmt den 1991 durch die Treuhand gegründeten "Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag". Ein neues Domizil im Berliner Westend wird von ihm auch gefunden.  Die Mosaik-Hefte sind also eines der wenigen Kulturgüter, die den Transfer aus dem Realsozialismus in die kapitalistische Marktwirtschaft überlebt haben, so das Goethe - Institut!

Kurt Rietschel
Auch Lona Rietschels Arbeit bleibt die, die sie immer gewesen ist: Von neun bis 18 Uhr sitzt sie an ihrem Schreibtisch, hört über Kopfhörer Radio und zeichnet. Unterstützt wird sie von fünf Kollegen.
"Das sind alles Ostler, die mit "Mosaik" und den Abrafaxen groß geworden sind." Was sich für sie ändert, ist die Fan - Kultur: "Heute muss man den Kontakt mit den Lesern pflegen. Das gab es früher nicht. Da musste ich im Hintergrund bleiben.
Nach der Wende nutzt sie die Möglichkeiten, zusammen mit ihrem Mann weltweit zu reisen, nach Tunesien, Kenia & Tansania, was sie weiter inspiriert.

1999 geht sie in den Ruhestand. Doch vorher hat sie noch eine Mission zu erfüllen: Den jungen Zeichnern den Weg zu weisen, einerseits die Abrafaxe in ihren Eigenheiten zu bewahren und sich doch einem neuen Publikum zu öffnen. So baut sie den damals 21-jährigen Sascha Wüstefeld ab 1997 persönlich als ihren Nachfolger für das "Mosaik" auf.

Ihr letztes Titelbild entwirft sie im Dezember 2000 für das damals 300. Mosaik - Heft. Die Cover der Sammelbände als auch die Motive des Kalenders für 2006 stammen ebenfalls noch aus ihrer Hand. Und als im 500. Heft die Abrafaxe erstmals den Digedags begegnen und sich im Mosaik-Team die Frage stellt, wer die Veteranen zeichnen soll, fällt die Wahl natürlich auf Lona Rietschel.

2013 - das Jahr, in dem sie Witwe wird - bringt ihr beim Comicfestival  in München einen Preis für ihr Lebenswerk ein: den PENG!-Preis.


"Ich muss sagen, ich hatte einen wunderschönen Job. Ich hatte das große Glück, dass ich mein Hobby bzw. mein Talent zu meinem Beruf machen konnte und so ziemlich jeden Tag gern zur Arbeit ging. Das war aber nicht von Anfang an so voraussehbar. (... ) Reich bin ich zwar nicht geworden, aber glücklich und zufrieden in dem Gedanken, für eine gute Sache gute Arbeit geleistet zu haben." 

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Mit den Abrafaxen & den Digedags wünsche ich Lona Rietschel zum Geburtstag alles Gute!














Wer mehr über die legendären Digedags erfahren möchte, sei dieser Film mit vielen filmischen Zeitdokumenten empfohlen...

Kommentare:

  1. Welch ein Wunderland. Comics in der DDR und Digedags und Abrafaxe und Lona Rietschel, alle waren mir bisher unbekannt. Völlig an mir vorbeigegangen, dabei ja sehr interessant. Ihre Biografie zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt beruflich genau das zu machen, was man wirklich will und kann. Auch wenn es Umwege und Geduld erfordert. Wichtig finde ich Sätze wie:"bis ihr zufällig über ihren Mann Kurt die Telefonnummer des Zeichenateliers der Bilderzeitschrift "MOSAIK" in die Hände fällt..."
    Ja, es fällt einem zu, was fällig ist, wenn man dafür bereit ist.
    Dass quasi-familiäre Strukuren in Arbeitsverhältnissen zwar schön sein können, aber eben auch nachteilig, zeigt das Mosaik-Kollektiv recht drastisch.
    Aber Lona Rietschel ist ihren Weg gegangen. Eine spannende Frau.
    GLG Sieglinde

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  2. Diese Mosaikhefte haben mich durch meine Kindheit begleitet. An die Abrafaxe kann ich mich gut erinnern. An die Lona Rietschel hingegen nicht. Toller Artikel über eine "Great Woman"!
    Liebe Grüße
    Dorthe

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  3. Liebe Astrid, danke für das Portrait einer Frau, die uns das Leben etwas schöner gemacht hat. Ich kann mich noch gut an den "Kampf" um jedes "Mosaik" erinnern.Man konnte es auch abonnieren, aber nur, wenn man gleichzeitig eine poltisch-orientierte Zeitung bestellte. Das lehnten meine Eltern als "verbotenes Kompensationsgeschäft" zum Kummer von uns Kindern ab. Also blieb nur der tägliche Gang zum Zeitungskiosk und ein "sich gut Stellen" mit der grimmigen Verkäuferin! Herzlich, Sunni

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  4. ganz was neues für mich... und sooo komplet... danke!

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  5. So nah und doch so fern. Da hast Du wieder ein ganz neues Fenster bei mir aufgestossen, denn weder vom Heft, noch von den Comics noch von den ZeichnerInnen habe ich je gehört. Danke!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Da staune ich aber, wo du heute gelandet bist. Tolle Recherche!
    Mein Onkel hat die Mosaikhefte mit den Digedags gesammelt und ich habe mit großen Augen als kleines Kind durch die Heftchen geblättert und mich besonders an den Kostümen und den Abenteuern erfreut. Nach Ende der Digedags mochte der Onkel die Heftchen nicht mehr, er meinte, man sehe jetzt eine neue Handschrift und das war auch auf den Inhalt bezogen. Ich kann dazu nichts sagen, weil ich noch zu klein war.
    Danke für den Artikel und liebe Grüße

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    1. Die Digedags befinden sich auch in unserer Comic-Sammlung und wurden nicht nur von meinem Mann und mir begeistert gelesen: Kleine Besucher haben sie immer wieder verschlungen.
      LG

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  7. Da sieht man mal, was einem Comic-Muffel wie mir alles entgeht.... Danke für die Bekanntschaft mit einer Frau, die auch unter oft widrigen gesellschaftlichen Bedingungen ein sinnerfülltes Leben und Arbeiten geschafft hat. Solche Spuren aufzudecken ist gut. Liebe Grüße, war jetzt eine schöne Kaffeepause. Ghislana

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  8. Ich bin wahrscheinlich zu jung und zu sehr im Westen großgeworden, um mit ihren Figuren aufgewachsen zu sein. Aber wie schön von einer Frau zu lesen, die so zufrieden auf ihr Arbeitsleben zurückschaut!

    Liebe Grüße
    Sabrina

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  9. Dankeschön für den Post liebe Astrid, ich kannte sie nicht und die Figuren auch nicht, ja und Comics sind auch nicht so mein Fall, was aber nichts heißen muß. :-))

    Umso interessanter, das hier bei dir zu lesen.

    Ich werde demnächst auch etwas über eine außergewöhnliche Frau schreiben. Nur fehlt mir im Moment noch etwas. Aber ich habe einiges von ihr gesehen und war begeistert.

    Mit lieben Grüßen Eva

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  10. alles völlig neu für mich. ich habe noch nie von lona rietschel gehört und noch nie ein mosaikheft in der hand gehalten. digedags hätte ich wärscheinlich für eine alte kohlsorte gehalten...
    danke für die aufklärung. beim nächsten flohmarktbesuch in quedlinburg werde ich ausschau halten!!
    liebe grüße
    mano

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  11. ...das Mosaikheft habe ich schon gekannt früher, liebe Astrid,
    aber kaum mal selber gelesen oder ich erinnere mich nicht daran... Lona Rietschel ist mir gar kein Begriff...sehr interessant, ihren Weg zu verfolgen, danke für diese Vorstellung,

    liebe Grüße Birgitt

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  12. Oh davon habe ich auch noch nichts gehört... eine wirklich interessante Frau! Danke fürs Vorstellen liebe Astrid!! <3
    Liebste Grüße
    Christel

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  13. Liebe Astrid,
    so interessant wieder!
    Ich habe noch ein dickes Buch von den Digedags (eine komplette Serie eingebunden) und ich hab es so geliebt. Die Abrafaxe hab ich bei meiner Freundin gelesen.
    Tolle Comics :-)
    Liebe Grüße Urte

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  14. Liebe Astrid,
    Deinen Great Women Post habe ich mir gerade noch gegönnt. Ich kannte Lona Rietschel gar nicht. Wie schön muss es sein, sein Hobby, seine Leidenschaft zum Beruf machen zu können! Eine interessante Frau. Danke für's Vorstellen!
    Herzliches Grüßle von
    Regina

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  15. Jetzt habe ich deinen Beitrag endlich zu Ende gelesen.Ich kannte ihren Namen überhaupt nicht, habe aber als Kind das Mosaik gelesen. Kennengelernt, weil der große Bruder einer Freundin diese Hefte
    hütete und wir ab und zu mal welche ansehen durften.Später hatte ich dannn einige und habe mich auch gefragt wie Herr Hegen das denn schafft.Da ich selber gern zeichnete, wußte ich, was das für ein Berg Arbeit sein mußte und dachte als Kind, der ist aber enorm fleißig.Nach wie vor finde ich, dass es hervorragende Zeichnungen sind und ich finde es sehr gut, dass Lona Rietschel noch einen Würdigung im Alter dafür erhalten hat.In leipzig war vor eine paar Jahren eine Ausstellung über Mosiak und Hegen, die ich leider verpasst hatte.Wäre interessant zu wissen inwieweit dort Frau Rietschel erwähnt worden ist.
    Vielen Dank für eine weitere Horizonterweiterung.
    Karen

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht! Und ein gewisses Maß an Herzensbildung auch - ansonsten schalte ich den Kommentar nicht mehr frei. Das kann auch schon mal dauern - dann bin ich vom Schreiben neuer Posts gefesselt!

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