Montag, 4. September 2017

Zehn Fakten über mich und den Schulanfang


Die Sommerferien sind jetzt fast überall vorbei, die Schule hat wieder angefangen ( und für zwei meiner Enkelkinder gar als Schulneulinge ) - da kam mir doch in den Sinn, das zum Thema meiner September - Linkparty zu machen, zumal ich als ehemalige Lehrerin öfter einen neuen Anfang in der Schule gemacht habe. Vor allem die großen Unterschiede in den individuellen Lebensgeschichten, die bei den vergangenen Linkpartys zu Tage getreten sind, haben mich sehr fasziniert. Und so hoffe ich wieder auf eine spannende Lektüre - bis zum Ende des Monats ist wieder Zeit, eure Beiträge hier zu verlinken.

1.  Eingeschult worden bin ich auf Antrag meiner Eltern zu Ostern 1958 in die Volksschule meines Geburtsortes. Ich bekam einen ganz jungen Lehrer, frisch von der Pädagogischen Hochschule, mit lauter neuen Ideen: So lernte ich nicht, wie damals üblich, die verbundene Schrift ( die damals die Lateinische Ausgangsschrift war ) als erstes, sondern schrieb Druckbuchstaben mit einem ganz modernen silbernen Druckbleistift mit auswechselbaren Minen in Quarthefte, einem Format, welches nur noch in Österreich heute üblich ist. Die Anschaffung dieses Materials hat meine Eltern damals sicher viel, viel Geld gekostet ( und im Nachhinein kommt es mir völlig unangemessen vor, denn die Bleistifte mit den winzigen Minen waren für kleine Kinderhände schwer zu handhaben ).

2.  Eine Schultüte hatte damals keines der Kinder, die mit mir neu in die Schule kamen. Das war nur ein Requisit, welches der Fotograf zum Fototermin mitgebracht hatte.

3. Einen neuen Anfang in der Schule musste ich durch den Umzug meiner Familie von der Provinz in die Bundeshauptstadt über mich ergehen lassen. Ich kam in eine reine Mädchenklasse einer neu erbauten katholischen Volksschule, musste als Neuankömmling in der letzten Reihe bei all den Außenseiterinnen Platz nehmen und habe mich furchtbar unwohl gefühlt. Es hat lange gedauert, bis ich die Lehrerin und die Mitschülerinnen von meinen Qualitäten überzeugen konnte.

4. Nach etwas mehr als einem Jahr stand wieder ein Neuanfang an: Nach bestandener Aufnahmeprüfung wurde ich in die Sexta eines privaten Mädchengymnasiums eingeschult. An diesen Tag habe ich absolut keine Erinnerung. Dafür an viele unangenehme Situationen in den kommenden acht Schuljahren ( durch die Verlegung des Schuljahresbeginns nach 1964 auf den August hatte ich sozusagen damals schon "G8" ).

5. Auch an meinen Schulanfang als Referendarin an einer Brühler Hauptschule erinnere ich mich nicht, allerdings gerne an meinen Mentor und meine tolle, wissbegierige Klasse, ein achtes Schuljahr.

6. Beeindruckender war hingegen mein Schulanfang als fest angestellte Lehrerin an einer der gerade gegründeten großen Kölner Gesamtschulen. Da bekam ich das erste Mal in meinem Leben eine Schultüte zusammen mit den Kollegen meines Lehrerteams. Zu sechst haben wir damals drei Parallelklassen von insgesamt zwölf 5. Klassen unterrichtet. Für mich begann eine furchtbar aufregende Zeit in beruflicher wie privater Hinsicht.

7. 1989 wagte ich dann noch einmal einen ganz besonderen Schulanfang: Ich wechselte von der Gesamtschule an die Grundschule, musste mich also auf sehr viel jüngere Schüler einstellen, eine neue Schreibschrift lernen ( die Vereinfachte Ausgangsschrift ) und in einer ganzjährigen wöchentlichen Fortbildung, wie man Kindern Lesen & Schreiben beibringt. Mich hat das Lernen neuer Inhalte damals sehr beflügelt.

8. 2008 nochmals ein Schulanfang an einer neuen (Grund-)Schule, wieder ein ganz anderes System der Unterrichtsorganisation: Gemeinsam in einer Klasse hatte ich Kinder des ersten und zweiten Schuljahres zu unterrichten. Das fand ich sehr spannend, es war eine neue, willkommene Herausforderung. Eine neue Schrift war übrigens auch wieder gefordert: Die Schulausgangsschrift.

9. Mein letzter Neuanfang an einer weiteren Schule ist bis heute überschattet von einem Unfall, den ich zwei Wochen danach bei einem Wandertag mit der frisch übernommenen Klasse erlitt und der mich zu einer längeren Pause zwang. Letztendlich war das der Anfang vom unerfreulichen Ende meines Schullebens...

10. Wann immer es möglich war, habe ich die Einschulungen meiner Enkelkindern mitgemacht. Und die sind mir am buntesten, fröhlichsten in Erinnerung geblieben.


Nun seid ihr dran! Die neuesten Beiträge stehen immer an erster Stelle.


Kommentare:

  1. So viele Anfänge, und von Allem etwas dabei... Da gibt es auch Gemeinsames, die Neugier Neues zu lernen ist auch bei mir nie verschwunden. Wir hatten gerade Jahrgangstreffen 45 Jahre Abitur... War das ein schöner Nachmittag und Abend...
    Liebe Grüße Ghislana

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    1. Das ist der Unterschied: Ich hätte nie das Bedürfnis, sie zu treffen, auch nach 47 Jahren nicht. Mit einzelnen gibt es ab und an mal Kontakt...
      Eine gute Woche dir!

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    2. Ha, es kam nur der "harte Kern" der Klasse, der auch damals schon zusammenkluckte... Und zu den anderen 4 Klassen hatten wir - als "Fahrschüler" erst zur 11. Klasse an die Schule gekommen und damit Außenseiter - schon damals extrem wenig Kontakt. Mal schauen, vielleicht schreibe ich was ;-)

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    3. Dieser unsägliche, von der Schule geförderte Konkurrenzkampf & Leistungsdruck in jener Schule hatte Auswirkungen, die menschliche Nähe hat gar nicht aufkommen lassen. Letztendlich sind von den 20 Mädchen, die aus der Volksschule in das Gymnasium übergegangen sind, nur zwei "durchgekommen", darunter ich selbst...
      LG

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  2. Hallo Astrid,
    mit Deinen vielen Neuanfängen möchte ich nicht tauschen und es wundert mich nicht, dass Du nicht das Bedürfnis hast, Ehemalige zu treffen.
    Ich war auf insgesamt drei Schulen in Schleswig-Holstein und in NRW, bin wahnsinnig gerne zur Schule gegangen und war traurig, als die Schulzeit mit 19 für mich dann leider aus familiären Gründen endgültig zu Ende war.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Das bezieht sich nur auf meine Mitabiturientinnen. Ehemalige Schüler, Eltern und Kollegen treffe ich immer noch gerne.
      LG

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  3. Guten Morgen Astrid,
    habe einiges nachgelesen bei Dir, aber meine Tage sind so ausgefüllt gewesen und abends habe ich einfach mal das Laptop ausgelassen...
    hier möchte ich aber kommentieren.

    Dein Einschulungsfoto ist so süß! Die kleine Astrid guckt neugierig und fröhlich, aber auch entspannt in die Kamera, mit offenen Augen, zuversichtlich und interessiert.
    Mein verstorbener Mann ist ebenfall zu Ostern eingeschut worden. Ich dagene bin zum 1.12.1966 eingeschult worden, damals wurden ja 1966 und 1967 die Kurzschuljahre eingeführt.
    Schön, auch das Foto aaus 1976.. die Schlaghosenmode.. naja..., aber Du siehst klasse aus auf dem Foto.
    Die verschiedenen Schriften kenne ich auch noch, Schulausgangsschrift bei mir und die vereinfachte Ausgangsschrift bei Tochter und Sohn.

    Danke für den sehr interessanten Post.
    Liebe Grüße
    Marita

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  4. So ein schöner Post liebste Astrid. Da hast du schon sehr viele "erste" Schultage hinter dir! Ich fand den ersten Schultag meines Sohnes auch viel aufregender und schöner als meinen eigenen. An den erinnere ich mich nur ganz wage. Da kann ich mir gut vorstellen, dass der Schulanfang deiner Enkel etwas ganz besonderes ist für dich. Gerade gestern, hatte ich ein Gespräch mit meiner deutschen Nachbarin. Ihre Eltern waren hier in Zürich für den Schulbeginn der Enkel. Wir haben dann so ein bisschen philosophiert, wieso der Schulanfang hier in der Schweiz nicht so einen grossen Stellenwert hat wie bei euch in Deutschland. Schultüten waren mir bis vor einigen Jahren, total unbekannt. Hier wird um den ersten Schultag so gar kein Wirbel gemacht. Was ich persönlich recht schade finde.
    Herzlichst Nica

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    1. Ja, unsere Enkel fielen immer auf mit ihrer Schultüte, selbst gebastelt natürlich ;-)
      LG

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  5. Süß dein Einschulungsfoto liebe Astrid.... irgendwie schauen alle immer gleich am ersten Schultag ;)) Freudig, dass es endlich losgeht und doch ein wenig schüchtern.....ich habe selbst nur zwei Anfänge mitgemacht... den in der ersten Klasse und den im Gymnasium.... Aber ich hatte noch die meiner vier Kinder, jeweils immer mit einer kleinen Feier danach zuhause und die von meinen bis jetzt zwei Neffen... der dritte folgt nächstes Jahr :) Ich finde es nach wie vor spannend <3
    Liebste Grüße in die neue Woche liebe Astrid
    Christel

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  6. Was für viele schulische Neuanfänge - und was für eine Wechselwut bei den Ausgangsschriften (nur an den ganz wichtigen Dingen ist nicht viel gewechselt worden an deutschen Schulen...). Ein tolles Thema, mal sehen, was ich beisteuern kann.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Liebe Astrid,
    eine sehr interessante Geschichte und da kann ich mich mit alten Posts gerne verlinken.

    Ich bin aber gerne noch bereit einen Zusatz zu den Posts zu schreiben. Über meine Schulzeit im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Stuttgart meine Schreinerlehre und natürlich auch mein Studium an der Kunstakademie in Stuttgart usw.
    Zunächst verlinke ich aber mal meine alten Posts hier.

    Hab vielen Dank und ja doch, das gefällt mir scho.

    Lieben Gruß Eva

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    1. So liebe Astrid,
      hier habe ich jetzt mal so ein paar Posts bei dir verlinkt, klar doch, dass die Posts zu dir führen.

      Da ich in den nächsten Tagen mein altes Stuttgarter Schulhaus besichtigen werden, das inzwischen ein Denkmal ist, freue ich mich ganz besonders, mich hier nochmals einzubringen.

      Super.

      Lieben Gruß Eva

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    2. Albert-Schweitzer-Gynasium in Leonberg nicht in Stuttgart,
      verflixt.

      LG Eva :-))

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  8. Liebe Astrid, interessant das alles von dir zu lesen. Ich habe gerade auch einen Neuanfang gewagt. Neue Schule, Erstklässler und auch andere Schrift. Ich empfinde es immer wieder als großes Glück, gerade diesen Neuanfang miterleben zu dürfen und zu sehen, was sich in 4 Jahren entwickelt. Und wenn einen dann ausgewachsene Jungs oder Mädels auf der Straße ansprechen, ob ich mich mich noch erinnere, wird mir ganz warm ums Herz.
    Sei herzlich gegrüßt
    Birdy

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  9. Eine sehr schöne Idee!
    Es ist immer schön durch solche Ereignisse im Hier und Jetzt noch mal in der Vergangenheit zu schwelgen :)

    Lieben Gruß
    Sarah

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  10. Liebe Astrid,
    wieder eine Herausforderung, die Du hier anbietest, zumindest für mich! Bei mit sind es eher die wechselhaften Bildungspläne, die mich in den Lehrerjahren immer wieder bewegt haben.
    Deinen Mut zur Grundschule zu wechseln bewundere ich! Ich bevorzuge die Rüpel, Muffel, Zicken ab Klasse 7.
    Aus dem Ärmel geschüttelt bekomme mein Schulleben nicht, doch es wird einen Beitrag geben (wieder mit Mut zur Lücke).
    Momentan überlege ich mir meine "Wandertasche" zur Schule zu reparieren oder zu ersetzen, denn die Schultasche bleibt in der Schule. Maximal sieben Jahre müsste sie noch durchhalten. Mal sehen.
    Viele liebe Grüße,
    KArin

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    1. Ich hatte auch so eine leichte Tasche aus so was wie LKW-Plane, aber sehr viel leichter, von der Lieblings-Ex-Kollegin bekommen, in der wurde hin & her transportiert, wenn ich zu Fuß von der Schule nach Hause ging. Der Rollkoffer der letzten 15 Jahre blieb dann in der Schule. Bei meinem allerletzten Versuch von einem Jahr hatte ich dann so ein R*eisenthel - Wägelchen und eine toll, selbst genähte Tasche, schau mal hier:
      https://lemondedekitchi.blogspot.de/2013/09/dies-und-das-nur-fur-mich-ii.html
      Freu mich schon auf deinen Beitrag!
      Herzlichst A.

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  11. ...so ein bewegtes Schulleben, liebe Astrid,
    sowohl als Schülerin als auch als Lehrerin...da kann ich nicht mithalten mit 10 Jahren in einer Schulklasse, was ich immer noch gut finde...aber bestimmt fällt mir noch mehr dazu ein und ich schreibe einen Post -falls ich nicht wieder in Erinnerungen versinke ;-)...

    liebe Grüße Birgitt

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  12. Was für ein süßes Einschulungsfoto. An welche Details Du Dich noch erinnerst, bei mir ist alles ziemlich "verschwommen". Ein schöner Post.
    Liebe Grüße Tina

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    1. Beachte bitte den Trainingsanzug, neu gekauft von der Patin in zwei verschiedenen Blautönen. Zopfschleifen in Rot. Damals gab es zum Anziehen nur diese Farben plus weiß.
      LG

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  13. Das ist ein interessanter Werdegang deiner Schülerlaufbahn, liebe Astrid, der du wohl ein ganzes Leben lang treu geblieben bist, nach absolvierter Schülerkarriere dann natürlich als Lehrerin und die scheinst du mit leidenschaftlicher Hingabe gewesen zu sein. :-)

    Ich habe von der 1. Klasse an auch die Schreibschrift (verbundene Schrift) gelernt. War seinerzeit wirklich Mode, aber ich glaube, nicht unbedingt zum Vorteil der Kinder.

    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Das war sicher keine Mode jener Zeit, sondern das übliche schulische Programm nach dem Krieg über mindestens 30 Jahre: Lesenlernen über Druckbuchstaben, Schreiben aber sofort mit der Schreibschrift. Die Lateinische Ausgangsschrift ist übrigens 1941 von den Nazis eingeführt worden. Bis dahin schrieb man in Deutschland Sütterlin.
      LG

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  14. da schaust du ja auf eine bewegte, nicht immer pralle einschulungszeit zurück. diese vielen unterschiedlichen schriftlernereien sind allerdings völlig an mir vorbeigegangen. ich hoffe, ich schaffe es dieses mal, mich an der linkparty zu beteiligen - ich hatte durchaus auch eine sehr vielfältige schulgeschichte.
    liebe grüße
    mano

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  15. oh, wie toll! auch wenn sich meine fakten da vermutlich mit einigen von deinen überschneiden werden, werde ich da gerne mitmachen. sehr cool!
    liebe grüße,
    jule*

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  16. oh, und natürlich grübele ich jetzt darüber, auf welcher katholischen mädchenschule du in bonn warst. ob es die zu meiner zeit wohl noch gab....?

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    1. Sie hat bis heute überlebt und immer noch ca. 600 Schülerinnen...
      LG

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  17. Sehr interessant.
    Was mir gleich auffiel, die großen Unterschiede beim Lehrstoff.
    Ich bin für Schulvielfalt, aber die wichtigsten Pfeiler dessen, was die Schüler lernen, sollte - meiner Meinung nach - deutschlandweit gleich sein. Das Thema gefällt mir gut. Ich hoffe, die Zeit zu finden, um mich zu beteiligen.
    Liebe Grüße

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  18. Was für ein interessantes Thema, liebe Astrid. Allerdings könnte ich dazu bei weitem nicht so viel berichten, außer: Ich habe den Schulanfang IMMER geliebt. Jedes Jahr wieder. Aber jedes Jahr hat die Begeisterung so um Weihnachten rum nachgelassen. Und das zweite Semester war dann meist immer eine Qual ;-)

    Danke für diesen tollen und interessanten Post!

    Liebe Grüße
    Hilda

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    1. Nach zehn Wochen Sommerferien bei euch in Austria kann ich mir das gut vorstellen ;-)
      LG

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  19. Eine leere Schultüte im Arm, liebe Astrid?! Das kann sich wohl heute kein I-Dötzchen vorstellen. Kennst Du den Spruch noch? I-Dötzchen, Kaffeeklötzchen - so 'ne lange Nase. Ganz liebe Grüße, Nicole

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    1. Ich in ja nicht im Rheinland eingeschult worden, daher kein i-Dötzchen, sondern nur Erstklässler.
      LG

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  20. Nette Fotos, willkommene Erinnerungen... ich habs gern gelesen.
    Aber mitmachen werde ich diesmal wohl nicht. Hab ja schon mal das Kontrastprogramm geliefert und das möchte ich lieber nicht noch einmal tun! Der glücklichste Tag meines Lebens war nämlich der letzte Schultag, nicht der erste!
    Aber nicht, weil ich nicht gerne gelernt hab, das tue ich bis heute gern -
    Septembelicht und Sonne wünscht Dir
    Mascha

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    1. Liebe Mascha, es ist ein Angebot, keine Verpflichtung und soll auch keine Gefälligkeit für mich sein. Kontrast ist erhellend.
      Das nächste Thema, mit dem ich schwanger bin, ist dann vielleicht wieder was für dich.
      Hab's fein!

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    2. Hm, vielleicht überwinde ich mich ja noch. Mal sehn!
      Es ist nur oft schmerzhaft, was Du mit solch "einfachen" Fragen anstöszt. Braucht Zeit. Und Kraft, es zu sagen.
      Und die Alpträume hab ich ja bis heute. Immer wieder mal.

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  21. Heute habe ich mal meinen älteren Post hier verlinkt, der meine Schulzeit enthält. Ich möchte das nicht noch mal neu schreiben, auch wenn hier leider das Zuckertütenfoto fehlt. Ich war zum Schulanfang ohnehin nicht so glücklich, denn das Kleid, was ich anhatte, kratzte fürchterlich und war Secondhand von der großen Schwester. Interessant, das es zu deiner Zeit noch gar keine Zuckertüte gab, die hierzulande eher unter dem Namen Schultüte bekannt ist.
    Mein großer Sohn hat als einer der ersten in Bayern die neue vereinfachte Ausgangsschrift gelernt (2001). Da hatten die älteren Lehrerinnen wirklich große Mühe sich umzustellen...das kann ich echt verstehen.
    LG Sigrun

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  22. Stichwort:Jahrgangstreffen (Klassentreffen). Ich wollte auch nie teilnehmen... und dann kam eine Einladung ... 46 Jahre nach Abi 1971. Ich fuhr hin und war positiv überrascht. Alle schienen "angekommen"zu sein, es ging nicht um "mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Pferd...". Lustige Erinnerungen und das "heute" waren die Themen. Ich war froh, dass ich da war. LG Petra

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    1. Ich glaube unter diesen Mitschülerinnen gibt es keine einzige, die so ein Treffen organisieren würde. Die ganze Pädagogik der Schule lief auf soziale Disparität hinaus, einfach nur furchtbar.
      LG

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  23. liebe astrid, es hat mich einiges an kraft und energie gekostet, meinen beitrag zu schreiben, besonders den über meine zeit am gymnasium.vielleicht lesen es ja doch einige heutige lehrerInnen und denken darüber nach, was man kinderseelen so alles antun kann.
    liebe grüße
    mano

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  24. So, nun hab ich mich doch noch getraut und überwunden ;)
    Schönen Wahlsonntag heute und: ich hoffe nicht, dasz das "Recht des Stärkeren" heute zu viel Gewicht und Stimmen bekommt. Die Folgen wären verheerend. Im Kleinen wie im Groszen.
    Und vielleicht hab ich mein Post deswegen heute geschrieben, überhaupt schreiben können - - -

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Der Kommentar ist für den Blogger wie der Applaus im Theater - also: worauf wartest du?

Aber bitte nicht vollkommen anonym - ein Name ist erwünscht! Und ein gewisses Maß an Herzensbildung auch - ansonsten schalte ich den Kommentar nicht mehr frei. Das kann auch schon mal dauern - dann bin ich vom Schreiben neuer Posts gefesselt!

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